Selbstgemachte Knete – Rezept und Anleitung

Heute gibt es von mir mal wieder ein DIY (Do it yourself) für Kleinkinder. Mr. T hat von seinem Onkel selbstgemachte Knete geschenkt bekommen. Es hat ihm wirklich sehr viel Spaß gemacht damit zu spielen und daher möchte ich euch das Ganze nicht vorenthalten. Die Knete ist schnell und einfach gemacht. Der Clou an der Sache: Man kann die gekneteten Werke auch einfach auf der Heizung oder im Backofen trocknen lassen, denn es handelt sich um einen Salzteig. Gut also besondere Werke hat Mr. T bisher damit nicht geknetet, aber das ist dann vielleicht etwas für größere Kinder.

Das braucht ihr:

  • 400 g Mehl
  • 200 g Salz
  • 2 TL Weinsteinpulver oder 2 EL Zitronensäure
  • 500 ml kochendes Wasser
  • 3 EL Speiseöl
  • Lebensmittelfarbe (flüssig)
  • Rührschüssel
  • Kleinere Schüsseln, z. B. Müslischüsseln
  • Handmixer mit Knethaken
  • Waage oder Messbecher
  • Geeignete Aufbewahrungsbehältnisse, z. B. Gurkengläser

Und nun noch die Anleitung:

An sich macht man nichts anderes wie bei einem Plätzchenteig. Man mischt alle Zutaten zusammen, wobei man keine besondere Reihenfolge einhalten muss. Wichtig ist nur, dass das Wasser wirklich kocht.

Nun nehmt ihr am besten das Handrührgerät mit den Knethaken und vermengt alle Zutaten. Dann knetet ihr am Ende nochmal mit den Händen weiter bis der Teig schön geschmeidig ist.

Nun wird der Teig auf kleinere Portionen aufgeteilt, je nachdem wie viele verschiedene Farben man nutzen möchte und knetet die Lebensmittelfarbe gut ein.

Jetzt ist die Knete fertig und der Spaß kann losgehen. Wenn ihr schon größere Kinder habt, helfen sie bestimmt auch gern schon bei der Herstellung.

Die Knete soll luftdicht verschlossen ein halbes Jahr haltbar sein.

Der Vorteil von Salzteig ist, dass er den Kindern natürlich viel zu salzig zum Essen ist. Bei unserem Hund war das allerdings nicht der Fall… Die hat auch ein runtergefallenes Stück vertilgt. Dann guten Appetit!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und natürlich einen guten Start in die neue Woche!

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Weihnachtskarten DIY für Kleinkinder & Babys

Heute gibt es von mir das erste DIY. Meine Freundin hat mir letztens ein Bild geschickt von den Weihnachtskarten, die sie gebastelt hat. Es waren Tannenbäume aus Fußabdrücken. Die Idee fand ich super klasse, aber ich wollte es natürlich nicht direkt abkupfern. Doch sie meinte direkt von selbst: „Mach‘ du das doch auch!“ Die Idee hat sie wohl auch nur abgekupfert, also ging ich auch noch mal bei Pinterest auf die Suche nach ein paar Anregungen und bin natürlich fündig geworden. Also da könnt ihr euch auf jeden Fall inspirieren lassen.

Ansonsten kommt hier mein DIY für die Fußabdruck-Tannenbaum-Weihnachtskarten. Die sind super einfach und schnell gemacht und trotzdem ein wirklich tolles Geschenk.

Erstmal solltet ihr etwas Vorbereitungsarbeit leisten. Ihr braucht eine Unterlage, z. B. wie bei mir eine Decke, damit eurer Boden nicht bunt wird. Und dann solltet ihr einen Pinsel, die Farbe (ggfs. vorher anmischen), die Karten und Feuchttücher (zum Reinigen der Füße) bereit legen.

Jetzt müsst ihr nur noch eurer Kind oder eure Kinder holen und es kann losgehen! Babys kann man einfach auf den Bauch legen, den Fuß mit Farbe bepinseln und die Karte darauf drücken. Fertig! Bei Kleinkindern ist das schon schwieriger. Mr. T steht und läuft bereits, also habe ich mir Hilfe von meinem Mann geholt. Mein Mann hat ihn also gehalten und ich habe den Fuß angemalt. Danach durfte er ihn auf die Karte drücken. Allerdings haben wir vorher noch mal auf einem normalen Blatt Papier geübt. Nun muss der Fußabdruck erstmal trocken.

Nach der Trocknungszeit kann es losgehen mit der Verzierung. Dafür könnt ihr alles nehmen, was ihr so zur Hand habt, z. B. Stifte, Glitzer, Sticker, Pailletten, Stempel und und und. Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert: Mit oder ohne Baumstamm, unterschiedlicher Verlauf der „Lichterkette“ und ein oder zwei Sternsticker als Baumspitze.

Zum Schluss habe ich die Pailletten als Weihnachtskugeln aufgeklebt, mal mit der Wölbung nach oben und mal nach unten. Wenn es noch passte, kam noch ein „Frohe Weihnachten“ Schriftzug darunter und fertig sind die Weihnachtskarten für die Liebsten. Ich habe außerdem ein Foto von Mr. T dazu gelegt und natürlich in die Karte noch einen Gruß geschrieben.

Das ist doch eine wunderschöne Erinnerung, denn so klein oder groß werden die Füße ja nicht bleiben.

Das ist übrigens meine Einkaufsliste, wobei ich eine Bestellung aus Zeitgründen nicht mehr empfehlen würde ;):

* Die mit einem * markierten Links sind Affiliate Links. (Du möchtest mehr darüber wissen? Hier findest du unsere Infoseite dazu.)

 

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