Maike macht Homeoffice – oder auch nicht

#workingmom

Im Juli habe ich angefangen wieder zu arbeiten. Ganz reduziert, gerade mal 3 Stunden in der Woche sind es in der Regel, die ich an einem Nachmittag im Büro bin. Das lässt sich bei uns gut organisieren, Bubeles Papa kommt dann früher von seinem Job nach Hause und verbringt den Nachmittag mit dem Sohnemann. Soweit die Theorie 🙂 Wenn alles nach Plan läuft, der Papa sich einen Nachmittag freischaufeln kann, Bubele nicht in irgendeiner anhänglichen Phase steckt, dann funktioniert das bisher auch ganz prima.

Aber dann gibt es eben auch diese anderen Wochen, in denen es nicht nach Plan läuft. Zum Glück habe ich dann die luxuriöse Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Ich kann mir die Zeit aussuchen und selbst einteilen, wann ich wie viel mache. Vielleicht fragst du dich: „Wie kann sie sich die Zeit selbst einteilen? Sie hat ein 18 Monate altes Kind…“ Und genau das ist die große Herausforderung an der Geschichte.

Zur Zeit schläft Bubele mittags ca. 60-90 Minuten und abends ab 20:30 Uhr. Mir bleiben am Tag also zwei Zeitfenster, in denen ich alles erledigen kann, was zu erledigen ist und bei dem Bubele nun wirklich nicht helfen kann (zum Beispiel duschen, das Bad putzen und eben in Ruhe arbeiten). Und mir bleiben diese beiden Zeitfenster, um mich einfach nur hinzusetzen, auszuruhen, oder mich in Ruhe mit meinem Mann zu unterhalten und einen Beitrag für den Blog zu schreiben. Also muss ich immer abwägen, was gerade Vorrang hat, was dringender oder wichtiger ist. Da fallen die eigenen Bedürfnisse, wie auch sonst tagsüber, leider oft erst einmal hinten runter.

Tagsüber kann ich konzentriert arbeiten, wenn mich keiner „stört“. Das ist also quasi nicht möglich, wenn meine Männer zu Hause rumspringen. Die räumliche Situation lässt mir im Moment auch keine komfortabele Möglichkeit mich zurück zu ziehen. Deshalb habe ich meistens die Zeit am Abend genutzt. Ganz ehrlich? Da benötige ich dann einen extra Motivationsschub (tonnenweise Schokolade zum Beispiel 😀 ). Denn nach einem langen Tag bin ich abends wirklich erschöpft, müde und sehne mich nach „Hirn aus und Füße hochlegen“.

Da das Thema Homeoffice für mich bisher also nicht so richtig optimal umzusetzen war, ich aber in den letzten Monaten tatsächlich mindestens genauso viele Stunden von zu Hause wie im Büro gearbeitet habe, werde ich meine Organisation etwas anpassen. Ich werde Tipps zusammentragen, was gut funktioniert, mit Kind und auch ohne Kind. Und dann werde ich euch weiter berichten und meine Erfahrungen teilen.

Wenn jemand schon gute Tipps und Erfahrungen gesammelt hat, dann teilt sie doch gerne in den Kommentaren. Ich kann diese dann schon ausprobieren und mit einbeziehen. In diesem Sinne: Work hard, play hard … Bubele wird gleich wach. Ich wünsche euch einen erfolgreichen Tag!

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